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Lexikon: Internet-Begriffe einfach erklärt

Phishing, Passkey, pushTAN – hier erklären wir die wichtigsten Begriffe rund um Sicherheit und Technik in ein, zwei Sätzen. Wo es passt, führt ein Link zur ausführlichen Schritt-für-Schritt-Anleitung.

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116 116 (Sperr-Notruf)
Zentrale, kostenlose Rufnummer, über die Sie Bank- und Kreditkarten sowie bei vielen Banken auch das Online-Banking rund um die Uhr sperren lassen können. Aus dem Ausland: +49 116 116. Zur Anleitung →
3-2-1-Regel
Faustregel für Datensicherung: drei Kopien Ihrer Daten, auf zwei verschiedenen Speichermedien, davon eine außer Haus oder in der Cloud. Zur Anleitung →

A

Abofalle
Ein Angebot, das kostenlos oder einmalig wirkt, aber in Wahrheit ein laufendes, kostenpflichtiges Abo abschließt – etwa über versteckte Klauseln oder eine Probephase, die sich automatisch verlängert. Zur Anleitung →

B

Backup
Eine Sicherungskopie Ihrer Dateien. Geht das Gerät kaputt, verloren oder wird es von Erpressersoftware verschlüsselt, stellen Sie Ihre Daten aus dem Backup wieder her. Zur Anleitung →

C

Cloud-Speicher
Speicherplatz auf den Servern eines Anbieters, den Sie über das Internet nutzen – etwa iCloud, Google Drive oder OneDrive. Praktisch zum Synchronisieren, ersetzt aber allein kein vollständiges Backup. Zur Anleitung →

D

Datenleck
Wenn Kundendaten eines Unternehmens – etwa E-Mail-Adressen oder Passwörter – in fremde Hände geraten. Betrüger nutzen solche Daten für Phishing oder probieren die Passwörter bei anderen Diensten aus. Zur Anleitung →
Deepfake
Mit künstlicher Intelligenz gefälschte Bilder, Videos oder Stimmen, die täuschend echt wirken. Betrüger nutzen sie etwa für angebliche Promi-Werbung oder Anrufe mit der Stimme eines Angehörigen. Zur Anleitung →
Digitaler Nachlass
Alles, was nach dem Tod eines Menschen online übrig bleibt: E-Mail-Konten, Profile in sozialen Netzwerken, Abos, Fotos in der Cloud. Wer vorsorgt, erspart Angehörigen viel Aufwand. Zur Anleitung →
Drittanbietersperre
Eine kostenlose Sperre beim Mobilfunkanbieter, die verhindert, dass fremde Firmen Beträge über Ihre Handyrechnung abbuchen – ein wirksamer Schutz gegen ungewollte Abos. Zur Anleitung →

E

E-Rezept
Das elektronische Rezept ersetzt in Deutschland das rosa Papierrezept. Sie lösen es mit der Gesundheitskarte, per App oder mit einem ausgedruckten Code in der Apotheke ein. Zur Anleitung →
Elektronische Patientenakte (ePA)
Digitale Sammlung Ihrer Gesundheitsdaten wie Befunde und Medikationsliste, die Ihre Krankenkasse bereitstellt. Sie können festlegen, wer was sehen darf, oder widersprechen. Zur Anleitung →

F

Fake-Shop
Ein gefälschter Online-Shop, der Waren anbietet, aber nach der Bezahlung nie liefert. Typisch sind sehr niedrige Preise, fehlendes oder falsches Impressum und nur Vorkasse als Bezahlweg. Zur Anleitung →

K

Käuferschutz
Ein Angebot von Zahlungsdiensten wie PayPal oder Kreditkartenfirmen: Kommt die Ware nicht an oder weicht stark ab, bekommen Sie Ihr Geld unter bestimmten Bedingungen zurück. Zur Anleitung →

M

Malware
Oberbegriff für Schadsoftware – Programme, die Daten stehlen, Geräte ausspionieren oder Dateien verschlüsseln. Sie gelangt oft über Mail-Anhänge, gefälschte Apps oder veraltete Software aufs Gerät.
Mesh-WLAN
Mehrere Zugangspunkte, die zusammen ein einziges WLAN-Netz bilden. So reicht der Empfang auch in entfernte Zimmer oder mehrere Stockwerke, ohne dass Sie das Netz wechseln müssen. Zur Anleitung →

P

Passkey
Ein Anmeldeverfahren ohne Passwort: Sie bestätigen mit Fingerabdruck, Gesicht oder Geräte-PIN. Passkeys lassen sich nicht abfischen, weil sie nur auf der echten Website funktionieren. Zur Anleitung →
Passwort-Manager
Ein Programm, das für jedes Konto ein eigenes, starkes Passwort erzeugt und sicher speichert. Sie merken sich nur noch ein einziges Hauptpasswort. Zur Anleitung →
Patchday
Der feste Termin, an dem Microsoft Sicherheitsupdates veröffentlicht – meist am zweiten Dienstag im Monat. Andere Hersteller haben ähnliche Rhythmen. Zur Anleitung →
Phishing
Betrugsversuch per E-Mail, SMS oder Messenger, bei dem sich Täter als Bank, Paketdienst oder Behörde ausgeben, um an Passwörter, TANs oder Kartendaten zu kommen. Das Wort spielt auf „fishing“ (Angeln) an. Zur Anleitung →
pushTAN
Ein Freigabeverfahren im Online-Banking: Die Bank schickt eine Anfrage in eine App, die Sie bestätigen. Geben Sie nur Aufträge frei, die Sie selbst gestartet haben. Zur Anleitung →

Q

Quishing
Phishing per QR-Code: Ein gefälschter Code auf Briefen, Strafzetteln oder Ladesäulen führt auf eine betrügerische Seite. Prüfen Sie die angezeigte Adresse, bevor Sie sie öffnen. Zur Anleitung →

R

Ransomware
Erpressersoftware, die Ihre Dateien verschlüsselt und für die Freigabe Lösegeld verlangt. Der beste Schutz ist ein aktuelles Backup, das nicht dauerhaft mit dem Gerät verbunden ist. Zur Anleitung →
Router
Das Gerät, das Ihr Heimnetz mit dem Internet verbindet – zum Beispiel eine FRITZ!Box. Ein eigenes Passwort und aktuelle Updates sind hier besonders wichtig. Zur Anleitung →

S

Smart Home
Vernetzte Geräte im Haushalt wie Lampen, Thermostate, Kameras oder Sprachassistenten, die Sie per App steuern. Jedes Gerät ist auch ein mögliches Einfallstor. Zur Anleitung →
Smishing
Phishing per SMS, etwa angebliche Paketbenachrichtigungen oder Bank-Warnungen mit Link. Der Name setzt sich aus SMS und Phishing zusammen. Zur Anleitung →
Spoofing
Das Fälschen einer Absenderangabe: Eine Mail, SMS oder ein Anruf scheint von Ihrer Bank oder der Polizei zu kommen, stammt aber von Betrügern. Angezeigte Nummern und Namen beweisen daher nichts. Zur Anleitung →

V

VPN
Ein virtuelles privates Netzwerk leitet Ihren Datenverkehr verschlüsselt über einen Server des Anbieters. Nützlich in fremden WLANs – macht Sie aber nicht unsichtbar oder automatisch sicher. Zur Anleitung →

Z

Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA)
Anmeldung mit zwei unabhängigen Nachweisen, etwa Passwort plus Code aus einer App. Selbst wenn jemand Ihr Passwort kennt, kommt er ohne den zweiten Faktor nicht ins Konto. Zur Anleitung →

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