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Betrugs-Check: Ist diese Nachricht echt oder Betrug?

Eine seltsame SMS, eine Mail von der „Bank“ oder ein Anruf vom „Support“? Beantworten Sie acht kurze Fragen zur Nachricht. Sie erhalten sofort eine Einschätzung und wissen, was jetzt zu tun ist.

1 Kam die Nachricht oder der Anruf unerwartet – ohne dass Sie etwas bestellt, beantragt oder angefragt haben?
2 Wird Druck gemacht – eine kurze Frist, eine drohende Sperrung, Gebühr oder Strafe?
3 Sollen Sie auf einen Link tippen, einen QR-Code scannen oder eine App installieren?
4 Werden Passwort, PIN, TAN, Kartendaten oder ein Foto Ihres Ausweises verlangt?
5 Sollen Sie Geld überweisen, Gutscheinkarten kaufen oder eine Zahlung bzw. pushTAN freigeben?
6 Klingt es zu gut, um wahr zu sein – Gewinn, Erstattung, Erbschaft, hohe Rendite?
7 Passt der Absender nicht – fremde Mailadresse, unbekannte Nummer oder „Hallo Mama, das ist meine neue Nummer“?
8 Sollen Sie mit niemandem darüber sprechen oder auf einen anderen Kanal wechseln (WhatsApp, Telegram, Anruf)?

Ihre Antworten bleiben in Ihrem Browser und werden nirgends gespeichert oder gesendet.

Warum diese acht Fragen?

Ob gefälschte Paket-SMS, falscher Bankberater oder „Hallo Mama“-Nachricht: Fast alle Maschen folgen demselben Muster. Sie kommen unerwartet, machen Druck und wollen am Ende Zugangsdaten oder Geld. Je mehr dieser Merkmale zusammenkommen, desto sicherer ist es Betrug. Besonders schwer wiegt jede Bitte um Passwort, PIN, TAN oder eine Zahlungsfreigabe – echte Banken, Behörden und Paketdienste fragen danach nie per Nachricht oder Telefon.

Typische Beispiele

  • Paket-SMS: „Ihr Paket wartet, bitte bestätigen Sie die Zustellung“ mit Link – oft mit kleiner Gebühr.
  • Bank-Mail: „Ihr Konto wird gesperrt, bitte bestätigen Sie Ihre Daten bis morgen“.
  • Enkeltrick per Messenger: „Hallo Mama, mein Handy ist kaputt, kannst du schnell eine Rechnung zahlen?“
  • Falscher Support: Ein Anrufer von „Microsoft“ oder der „Bank“ will eine Fernwartungs-App installieren lassen.

Link in der Nachricht? Prüfen Sie ihn mit dem Link-Check. Mehr zum Thema: Phishing erkennen · Betrug mit KI-Stimmen · Online-Banking-Betrug

Schon geklickt oder Daten eingegeben? So gehen Sie vor

  1. Bank sofort anrufen und Karte bzw. Online-Banking sperren lassen – rund um die Uhr über den Sperr-Notruf 116 116 oder die Nummer auf Ihrer Bankkarte.
  2. Passwörter ändern – zuerst beim betroffenen Konto, dann überall, wo Sie dasselbe Passwort nutzen. Am besten mit einem Passwort-Manager.
  3. Zwei-Faktor-Anmeldung einschalten, wo es geht (so richten Sie sie ein).
  4. Kontoauszüge prüfen und unbekannte Abbuchungen sofort bei der Bank reklamieren.
  5. Anzeige erstatten – bequem online über die Onlinewache der Polizei Ihres Bundeslandes. Screenshots und die Nachricht selbst aufheben.
  6. Phishing-Mail melden: Leiten Sie sie an phishing@verbraucherzentrale.nrw weiter (Phishing-Radar der Verbraucherzentrale) und löschen Sie sie danach.

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