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Link-Check: Ist dieser Link sicher oder Phishing?

Fügen Sie einen verdächtigen Link aus einer E-Mail, SMS oder WhatsApp-Nachricht ein. Der Link-Check zeigt, wohin er wirklich führt, und erkennt die typischen Tricks von Betrügern – ohne dass Sie ihn öffnen müssen.

Die Prüfung läuft nur in Ihrem Browser. Der Link wird weder geöffnet noch an uns oder andere gesendet.

So kopieren Sie einen Link, ohne ihn zu öffnen

  • Am Computer: Rechtsklick auf den Link > „Link-Adresse kopieren“ (Chrome, Edge) bzw. „Link kopieren“ (Firefox).
  • Am Smartphone: Finger lange auf den Link halten, bis ein Menü erscheint, dann „Link kopieren“. Nicht kurz tippen – das öffnet ihn.
  • In E-Mail-Programmen: Mit der Maus über den Link fahren, ohne zu klicken – unten links erscheint das echte Ziel.

Worauf der Link-Check achtet

Entscheidend ist immer der Teil direkt vor dem ersten Schrägstrich: bei https://sparkasse.de.konto-check.top/login ist das konto-check.top – nicht die Sparkasse. Betrüger stellen bekannte Namen deshalb gern nach vorne. Außerdem prüft das Werkzeug:

  • Markennamen an falscher Stelle, etwa „paypal-sicherheit.com“ statt paypal.com,
  • das @-Zeichen vor der Adresse, hinter dem sich das echte Ziel versteckt,
  • nachgemachte Buchstaben (Punycode, „xn--“) und Ziffern statt Buchstaben („paypa1“),
  • Kurzlinks wie bit.ly, deren Ziel nicht zu erkennen ist,
  • Zahlenadressen und ungewöhnliche Endungen wie .top oder .xyz,
  • unverschlüsselte Verbindungen (http statt https).

Wichtig: Kein Werkzeug erkennt jeden Betrug. Ein unauffälliges Ergebnis heißt nicht, dass der Link sicher ist. Die sicherste Regel bleibt: Bei Bank, Paketdienst oder Behörde nie über Links in Nachrichten anmelden, sondern immer über die App oder die selbst eingetippte Adresse.

Mehr dazu: Phishing-Mails erkennen · Online-Banking-Betrug · Betrugs-Check für die ganze Nachricht

Schon geklickt oder Daten eingegeben? So gehen Sie vor

  1. Bank sofort anrufen und Karte bzw. Online-Banking sperren lassen – rund um die Uhr über den Sperr-Notruf 116 116 oder die Nummer auf Ihrer Bankkarte.
  2. Passwörter ändern – zuerst beim betroffenen Konto, dann überall, wo Sie dasselbe Passwort nutzen. Am besten mit einem Passwort-Manager.
  3. Zwei-Faktor-Anmeldung einschalten, wo es geht (so richten Sie sie ein).
  4. Kontoauszüge prüfen und unbekannte Abbuchungen sofort bei der Bank reklamieren.
  5. Anzeige erstatten – bequem online über die Onlinewache der Polizei Ihres Bundeslandes. Screenshots und die Nachricht selbst aufheben.
  6. Phishing-Mail melden: Leiten Sie sie an phishing@verbraucherzentrale.nrw weiter (Phishing-Radar der Verbraucherzentrale) und löschen Sie sie danach.

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