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Aktuelle Betrugsmaschen: Diese Mails und SMS sind gefälscht

Aktualisiert: 20. Oktober 2026 · 12 Minuten Lesezeit

Aktuelle Betrugsmaschen: Diese Mails und SMS sind gefälscht

Betrüger verschicken jeden Tag neue E-Mails, SMS und Messenger-Nachrichten im Namen von Banken, Streamingdiensten, Behörden und Hotels. Die Maschen ähneln sich: Druck, eine Frist und ein Link. Hier finden Sie die Maschen, vor denen wir zuletzt gewarnt haben – jeweils mit den Erkennungszeichen und den richtigen nächsten Schritten.

Kurz gesagt

Echte Unternehmen fordern Sie nie per E-Mail oder SMS auf, über einen Link Zugangsdaten, TANs oder Kartendaten einzugeben. Prüfen Sie im Zweifel immer über den Weg, den Sie selbst kennen: die offizielle App, die selbst eingetippte Adresse oder die Telefonnummer auf Ihrer Karte.

So prüfen Sie jede verdächtige Nachricht

Schon geklickt oder Daten eingegeben?

Ändern Sie sofort das betroffene Passwort (am besten mit dem Passwort-Check prüfen), rufen Sie bei Bank- oder Kartendaten Ihre Bank über die bekannte Nummer an und lassen Sie das Konto sperren. Bewahren Sie die Nachricht als Beweis auf und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

Die Maschen im Überblick

Amazon Prime: Phishing‑Mail zum Zahlungsfehler

Gemeldet: 20.10.2026

Betroffene erhalten eine angebliche Zahlungsfehler‑Mail von Amazon Prime, die ihre persönlichen Daten erlangen will. Die Betrüger wollen über gefälschte Links Passwörter, Kreditkartendaten oder andere Kontoinformationen stehlen.

Woran Sie die Masche erkennen

Was Sie tun sollten

ING-DiBa: Falsches Sicherheitsupdate per E-Mail

Gemeldet: 19.10.2026

Betroffene erhalten E-Mails im Namen einer Bank, die wegen eines angeblichen Sicherheitsupdates zur Identitätsbestätigung über einen Link auffordern. Die Betrüger versuchen mit dieser Masche gezielt, vertrauliche Banking-Daten abzugreifen.

Woran Sie die Masche erkennen

Was Sie tun sollten

Meta-Konto Umstellung: Phishing-Gefahr bei E-Mails

Gemeldet: 18.10.2026

Betroffene erhalten eine Nachricht zur Umstellung auf ein zentrales Meta-Konto für Dienste wie Facebook und Instagram. Betrüger nutzen diese offizielle Ankündigung für Phishing-Versuche aus, um Zugangsdaten und persönliche Informationen abzugreifen.

Woran Sie die Masche erkennen

Was Sie tun sollten

BSR: falsche Sperrmüll-Abholer

Gemeldet: 17.10.2026

Betroffene erhalten einen unangemeldeten Besuch von Personen, die sich als BSR‑Mitarbeiter ausgeben und Geld für die Sperrmüllabholung verlangen. Die Betrüger wollen dabei Zahlungen für nicht vereinbarte Leistungen, häufig in bar, erpressen.

Woran Sie die Masche erkennen

Was Sie tun sollten

BVAEB und ELSTER: Gefälschte SMS und E-Mails

Gemeldet: 16.10.2026

Betroffene erhalten eine SMS über eine drohende Pensionskürzung oder eine E-Mail über eine Steuererstattung. Die Betrüger wollen durch Zeitdruck und gefälschte Geldversprechen Ihre Bank- oder Kreditkartendaten stehlen.

Woran Sie die Masche erkennen

Was Sie tun sollten

Inkasso Mildau: 6500‑Euro‑Betrug

Gemeldet: 14.10.2026

Sie erhalten einen Brief, in dem das Unternehmen „Inkasso Mildau“ 6500 Euro von Ihnen fordert. Die Betrüger wollen, dass Sie den Betrag über die im Schreiben angegebenen QR‑Codes oder andere unübliche Wege bezahlen.

Woran Sie die Masche erkennen

Was Sie tun sollten

Spotify: Gefälschte E-Mails zu fehlgeschlagener Zahlung

Gemeldet: 13.10.2026

Betroffene erhalten gefälschte E-Mails, die eine fehlgeschlagene Zahlung melden und mit einer Kontosperre drohen. Die Betrüger wollen dadurch an Ihre persönlichen Daten gelangen.

Woran Sie die Masche erkennen

Was Sie tun sollten

Bank-Überprüfung per Mail: Phishing

Gemeldet: 08.10.2026

Sie erhalten eine E‑Mail, die Sie mit kurzer Frist zur Konten‑Überprüfung auffordert und dabei sensible Daten verlangen will. Die Betrüger wollen damit Ihre Zugangsdaten oder Zahlungsinformationen erlangen.

Woran Sie die Masche erkennen

Was Sie tun sollten

Gefälschte E-Mail zur Hotelbuchung

Gemeldet: 07.10.2026

Betroffene erhalten eine unaufgeforderte E-Mail, die zur Bestätigung von Kreditkartendaten wegen angeblicher Probleme bei einer Hotelbuchung auffordert. Die Betrüger wollen damit an die Kreditkartendaten und sensiblen Zahlungsdaten der Opfer gelangen.

Woran Sie die Masche erkennen

Was Sie tun sollten

WhatsApp-Freund: gefälschte PayPal‑Zahlung

Gemeldet: 06.10.2026

Betroffene erhalten eine Nachricht von einem angeblichen Freund, der um eine sofortige PayPal‑Zahlung an ein unbekanntes Konto bittet. Die Betrüger wollen damit Geld von den Opfern ergaunern, indem sie das WhatsApp‑Konto des Freundes gekapert haben.

Woran Sie die Masche erkennen

Was Sie tun sollten

Google Kalender Einladung Phishing

Gemeldet: 02.10.2026

Sie bekommen eine Google Kalender Einladung zu einer vermeintlichen Zahlung, einer Sprachnachricht oder einem rechtlichen Dokument. Die Betrüger wollen Ihre Google-Zugangsdaten und Ihre Zwei-Faktor-Authentifizierung in Echtzeit stehlen.

Woran Sie die Masche erkennen

Was Sie tun sollten

Hotel Kurtaxe Rückerstattung

Gemeldet: 29.09.2026

Sie erhalten eine E-Mail, die eine Erstattung einer angeblich doppelt berechneten Kurtaxe oder Servicepauschale verspricht. Die Betrüger wollen Ihre Online-Banking-Zugangsdaten stehlen und Freigabecodes für unberechtigte Abbuchungen missbrauchen.

Woran Sie die Masche erkennen

Was Sie tun sollten

Gemeldet: 27.09.2026

Betroffene erhalten eine E‑Mail, in der sie zur Zahlung von Geld (oft in Kryptowährungen) innerhalb kurzer Frist aufgefordert werden. Die Betrüger wollen damit Geld erpressen, indem sie mit angeblich gestohlenen Daten drohen.

Woran Sie die Masche erkennen

Was Sie tun sollten

Google: Manipulierte Sicherheitsmeldung und Support-Anruf

Gemeldet: 25.09.2026

Sie erhalten eine echte Google-Sicherheitsmeldung per E-Mail oder SMS und kurz darauf einen Anruf von einem angeblichen Google-Support. Die Betrüger wollen Sie auf ein gefälschtes Anmeldeformular leiten, um Ihre E-Mail-Adresse und Ihr Passwort zu stehlen.

Woran Sie die Masche erkennen

Was Sie tun sollten

N26: Angebliches DSP2-Update

Gemeldet: 24.09.2026

Betroffene erhalten eine E-Mail mit dem Betreff „N26: DSP2-Update – Bitte überprüfen Sie Ihre Identität“ und einer kurzen Frist. Die Betrüger versuchen, die sensiblen Kontodaten der Betroffenen zu stehlen.

Woran Sie die Masche erkennen

Was Sie tun sollten

Sparkasse: angebliche Sicherheitsaktualisierung

Gemeldet: 23.09.2026

Betroffene erhalten eine E-Mail mit dem Betreff „Ihre sichere freigabe für online-banking“, die eine angebliche Sicherheitsaktualisierung ankündigt und mit einer Kontoeinschränkung droht. Die Betrüger wollen Sie dazu bringen, einen Link anzuklicken und auf einer gefälschten Bankseite sensible Anmelde- oder Freigabedaten preiszugeben.

Woran Sie die Masche erkennen

Was Sie tun sollten

Häufige Fragen

Ich habe eine ähnliche Nachricht bekommen, die hier nicht steht. Was nun?

Die Erkennungszeichen gelten für fast alle Maschen: unerwarteter Absender, Druck, Link zur Anmeldung. Prüfen Sie die Nachricht mit dem Betrugs-Check und melden Sie sich nur über die offizielle App oder Webseite an.

Muss ich eine Betrugs-Mail melden?

Sie müssen nicht, es hilft aber: Viele Banken und Unternehmen haben eine eigene Adresse für Phishing-Meldungen. Löschen Sie die Nachricht danach und klicken Sie keine Links an.

Ich habe Geld überwiesen – bekomme ich es zurück?

Melden Sie sich sofort bei Ihrer Bank: Manchmal lässt sich eine Überweisung noch stoppen. Erstatten Sie außerdem Anzeige. Mehr dazu, wann Banken erstatten müssen, lesen Sie in unserem Beitrag zum EuGH-Urteil.

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