Aktuelle Betrugsmaschen: Diese Mails und SMS sind gefälscht

Betrüger verschicken jeden Tag neue E-Mails, SMS und Messenger-Nachrichten im Namen von Banken, Streamingdiensten, Behörden und Hotels. Die Maschen ähneln sich: Druck, eine Frist und ein Link. Hier finden Sie die Maschen, vor denen wir zuletzt gewarnt haben – jeweils mit den Erkennungszeichen und den richtigen nächsten Schritten.
Kurz gesagt
Echte Unternehmen fordern Sie nie per E-Mail oder SMS auf, über einen Link Zugangsdaten, TANs oder Kartendaten einzugeben. Prüfen Sie im Zweifel immer über den Weg, den Sie selbst kennen: die offizielle App, die selbst eingetippte Adresse oder die Telefonnummer auf Ihrer Karte.
So prüfen Sie jede verdächtige Nachricht
- Absender genau ansehen: Der angezeigte Name ist leicht zu fälschen – entscheidend ist die Adresse dahinter.
- Druck ist ein Warnsignal: Fristen, drohende Sperren und hohe Forderungen sollen Sie zu schnellen Klicks verleiten.
- Nie über den Link anmelden: Öffnen Sie die App oder tippen Sie die bekannte Adresse selbst ein.
- Link vorher prüfen: Mit unserem Link-Check sehen Sie, wohin eine Adresse wirklich führt.
- Nachricht prüfen lassen: Der Betrugs-Check zeigt typische Merkmale einer Masche.
Schon geklickt oder Daten eingegeben?
Ändern Sie sofort das betroffene Passwort (am besten mit dem Passwort-Check prüfen), rufen Sie bei Bank- oder Kartendaten Ihre Bank über die bekannte Nummer an und lassen Sie das Konto sperren. Bewahren Sie die Nachricht als Beweis auf und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.
Die Maschen im Überblick
- Amazon Prime: Phishing‑Mail zum Zahlungsfehler
- ING-DiBa: Falsches Sicherheitsupdate per E-Mail
- Meta-Konto Umstellung: Phishing-Gefahr bei E-Mails
- BSR: falsche Sperrmüll-Abholer
- BVAEB und ELSTER: Gefälschte SMS und E-Mails
- Inkasso Mildau: 6500‑Euro‑Betrug
- Spotify: Gefälschte E-Mails zu fehlgeschlagener Zahlung
- Bank-Überprüfung per Mail: Phishing
- Gefälschte E-Mail zur Hotelbuchung
- WhatsApp-Freund: gefälschte PayPal‑Zahlung
- Google Kalender Einladung Phishing
- Hotel Kurtaxe Rückerstattung
- Flink: Erpressungsmail
- Google: Manipulierte Sicherheitsmeldung und Support-Anruf
- N26: Angebliches DSP2-Update
- Sparkasse: angebliche Sicherheitsaktualisierung
Amazon Prime: Phishing‑Mail zum Zahlungsfehler
Gemeldet: 20.10.2026
Betroffene erhalten eine angebliche Zahlungsfehler‑Mail von Amazon Prime, die ihre persönlichen Daten erlangen will. Die Betrüger wollen über gefälschte Links Passwörter, Kreditkartendaten oder andere Kontoinformationen stehlen.
Woran Sie die Masche erkennen
- Absenderadresse weicht leicht von @amazon.de/@amazon.com ab (z. B. @amazon-service.de).
- Fehlende persönliche Anrede, stattdessen generische Formulierungen wie „Sehr geehrter Kunde“.
- Dringlichkeits‑ oder Drohungen („Konto wird gesperrt“, Handeln Sie innerhalb von 24 Stunden).
Was Sie tun sollten
- Klicken Sie keine Links an und melden Sie sich nur über die manuell eingegebene Adresse www.amazon.de oder die offizielle App an.
- Prüfen Sie im eigenen Amazon‑Konto, ob tatsächlich ein Zahlungsproblem angezeigt wird.
- Falls Sie bereits Daten eingegeben haben, sofort Passwort ändern, Zahlungsdaten prüfen und ggf. Bank/Kreditkarte sperren sowie 2‑FA aktivieren.
ING-DiBa: Falsches Sicherheitsupdate per E-Mail
Gemeldet: 19.10.2026
Betroffene erhalten E-Mails im Namen einer Bank, die wegen eines angeblichen Sicherheitsupdates zur Identitätsbestätigung über einen Link auffordern. Die Betrüger versuchen mit dieser Masche gezielt, vertrauliche Banking-Daten abzugreifen.
Woran Sie die Masche erkennen
- Hinter dem angezeigten Absendernamen verbirgt sich in den E-Mail-Details meist eine völlig fremde Domain ohne Bezug zur Bank.
- Die tatsächliche Zieladresse des Links führt nicht exakt auf die offizielle Hauptdomain der Bank.
- Die E-Mail enthält eine Aufforderung zur Identitätsbestätigung, App-Freischaltung oder ein Update über einen zugesandten Link.
Was Sie tun sollten
- Klicken Sie keinesfalls auf Links, geben Sie keine Zugangsdaten ein und löschen Sie die E-Mail umgehend.
- Rufen Sie Ihr Online-Banking stets direkt über die offizielle App oder durch händische Eingabe der Internetadresse im Browser auf.
- Lassen Sie Ihr Konto bei bereits erfolgter Dateneingabe sofort über den Notruf 116 116 sperren.
Meta-Konto Umstellung: Phishing-Gefahr bei E-Mails
Gemeldet: 18.10.2026
Betroffene erhalten eine Nachricht zur Umstellung auf ein zentrales Meta-Konto für Dienste wie Facebook und Instagram. Betrüger nutzen diese offizielle Ankündigung für Phishing-Versuche aus, um Zugangsdaten und persönliche Informationen abzugreifen.
Woran Sie die Masche erkennen
- Abweichende Absenderadressen wie @meta-support.com oder Tippfehler statt offizieller Domains wie @meta.com
- Links, die beim Drüberfahren mit der Maus auf unbekannte Domains statt auf www.meta.com verweisen
- Drohungen mit einer Kontosperre oder Aufforderungen zur sofortigen Eingabe von Zugangsdaten unter Druck
Was Sie tun sollten
- Absenderadresse und verlinkte Zieladressen vor einem Klick genau auf offizielle Meta-Domains überprüfen
- Bei Unsicherheit die Adresse manuell im Browser eingeben oder die offizielle App nutzen, um sich direkt einzuloggen
- Falls Daten eingegeben wurden, das Passwort umgehend über die offizielle Seite ändern und die 2FA aktivieren
BSR: falsche Sperrmüll-Abholer
Gemeldet: 17.10.2026
Betroffene erhalten einen unangemeldeten Besuch von Personen, die sich als BSR‑Mitarbeiter ausgeben und Geld für die Sperrmüllabholung verlangen. Die Betrüger wollen dabei Zahlungen für nicht vereinbarte Leistungen, häufig in bar, erpressen.
Woran Sie die Masche erkennen
- orangefarbene Arbeitskleidung mit deutlich sichtbarem BSR‑Logo
- orangefarbenes Fahrzeug mit offiziellem BSR‑Kennzeichen
- vorlage eines offiziellen BSR‑Betriebsausweises
Was Sie tun sollten
- Auftragsbestätigung mit Auftragsnummer und Festpreis mit dem Schein der Abholer abgleichen
- Betrüger nach ihrem BSR‑Betriebsausweis fragen und diesen prüfen
- nur Kartenzahlung einfordern und Bargeldzahlung strikt verweigern
BVAEB und ELSTER: Gefälschte SMS und E-Mails
Gemeldet: 16.10.2026
Betroffene erhalten eine SMS über eine drohende Pensionskürzung oder eine E-Mail über eine Steuererstattung. Die Betrüger wollen durch Zeitdruck und gefälschte Geldversprechen Ihre Bank- oder Kreditkartendaten stehlen.
Woran Sie die Masche erkennen
- Falsche Fristen und Aufforderungen zur Datenaktualisierung per Link in der SMS
- Versprechen einer Steuererstattung in E-Mails, bei denen Bank- oder Kartendaten über einen Link bestätigt werden sollen
- Aufbau eines Hindernisses, das nur durch einen Klick auf den bereitgestellten Link beseitigt werden kann
Was Sie tun sollten
- Klicken Sie nicht sofort auf den Link, sondern prüfen Sie das Link-Ziel durch langes Gedrückthalten
- Geben Sie die Adresse der Behörde oder Versicherung immer manuell in die Adresszeile Ihres Browsers ein
- Veranlassen Sie bei einer Dateneingabe umgehend die Sperrung Ihrer Karten und Konten über den Notruf 116 116
Inkasso Mildau: 6500‑Euro‑Betrug
Gemeldet: 14.10.2026
Sie erhalten einen Brief, in dem das Unternehmen „Inkasso Mildau“ 6500 Euro von Ihnen fordert. Die Betrüger wollen, dass Sie den Betrag über die im Schreiben angegebenen QR‑Codes oder andere unübliche Wege bezahlen.
Woran Sie die Masche erkennen
- extrem hohe Forderung von 6500 Euro ohne ersichtlichen Grund
- Aufforderung, Zahlungen über QR‑Codes oder unübliche Wege zu leisten
- der Firmenname wirkt seriös, doch das Unternehmen existiert häufig nicht und es fehlt ein Mahnbescheid oder eine Rechnungsnummer
Was Sie tun sollten
- Zahlungsaufforderung und QR‑Codes ignorieren und nicht scannen
- Absender prüfen, indem Sie den Namen „Inkasso Mildau“ selbst in eine Suchmaschine eingeben und die Adresse verifizieren
- Ihre Unterlagen auf eine entsprechende Rechnung oder Mahnkette prüfen und bei Unsicherheit den ursprünglichen Vertragspartner über dessen offizielle Kontaktwege kontaktieren
Spotify: Gefälschte E-Mails zu fehlgeschlagener Zahlung
Gemeldet: 13.10.2026
Betroffene erhalten gefälschte E-Mails, die eine fehlgeschlagene Zahlung melden und mit einer Kontosperre drohen. Die Betrüger wollen dadurch an Ihre persönlichen Daten gelangen.
Woran Sie die Masche erkennen
- Verdächtige Absenderadressen wie 'spotify-support@mail.com' oder 'info@spotify-zahlung.de'
- Fehlende persönliche Anrede mit Ihrem Namen sowie allgemeine Formulierungen
- Ungewöhnliche Formulierungen, Grammatik- oder Rechtschreibfehler
Was Sie tun sollten
- Klicken Sie auf keinen Fall auf Links in der E-Mail und öffnen Sie keine Anhänge.
- Verschieben Sie die verdächtige E-Mail in den Spam-Ordner und löschen Sie sie anschließend.
- Loggen Sie sich direkt über die offizielle Spotify-Website oder die App ein, um Ihre Zahlungsdaten zu prüfen.
Bank-Überprüfung per Mail: Phishing
Gemeldet: 08.10.2026
Sie erhalten eine E‑Mail, die Sie mit kurzer Frist zur Konten‑Überprüfung auffordert und dabei sensible Daten verlangen will. Die Betrüger wollen damit Ihre Zugangsdaten oder Zahlungsinformationen erlangen.
Woran Sie die Masche erkennen
- Die Absenderadresse ist kryptisch oder weicht leicht von der echten Bank‑Domain ab
- Der Link führt nicht zur offiziellen Domain Ihrer Bank
- Es wird eine extrem kurze Frist (z. B. 24 – 48 Stunden) als Druckmittel gesetzt
Was Sie tun sollten
- Löschen Sie die Nachricht und klicken Sie keinen Link an; loggen Sie sich nur über die offizielle Banking‑App oder die manuell eingegebene Webadresse ein
- Wenn Sie bereits Daten eingegeben haben, sperren Sie sofort Ihr Konto und Ihre Karten über den Sperr‑Notruf 116 116 oder per Telefon bei Ihrer Bank
- Ändern Sie umgehend Ihre Zugangsdaten und melden Sie den Vorfall bei der Verbraucherzentrale (phishing@verbraucherzentrale.nrw) sowie bei der Polizei
Gefälschte E-Mail zur Hotelbuchung
Gemeldet: 07.10.2026
Betroffene erhalten eine unaufgeforderte E-Mail, die zur Bestätigung von Kreditkartendaten wegen angeblicher Probleme bei einer Hotelbuchung auffordert. Die Betrüger wollen damit an die Kreditkartendaten und sensiblen Zahlungsdaten der Opfer gelangen.
Woran Sie die Masche erkennen
- Die Absenderadresse enthält kryptische Zeichenfolgen oder eine völlig fremde Endung statt des offiziellen Domainnamens.
- Das Link-Ziel passt nicht exakt zur offiziellen Webseite des Anbieters.
- Die Nachricht erzeugt künstlichen Zeitdruck durch Formulierungen wie „Sofort handeln“ oder „Buchung wird in 24 Stunden storniert“.
Was Sie tun sollten
- Rufen Sie bei einer Dateneingabe umgehend den Sperr-Notruf 116 116 an, um Ihre Kreditkarte zu sperren.
- Informieren Sie Ihre Bank über den Vorfall, um unautorisierte Abbuchungen zu melden.
- Ändern Sie Ihre Passwörter sofort über die offizielle Webseite des Dienstes, indem Sie die Adresse selbst eintippen.
WhatsApp-Freund: gefälschte PayPal‑Zahlung
Gemeldet: 06.10.2026
Betroffene erhalten eine Nachricht von einem angeblichen Freund, der um eine sofortige PayPal‑Zahlung an ein unbekanntes Konto bittet. Die Betrüger wollen damit Geld von den Opfern ergaunern, indem sie das WhatsApp‑Konto des Freundes gekapert haben.
Woran Sie die Masche erkennen
- Der Absender nutzt die bekannte Nummer und den bisherigen Chatverlauf, fordert aber eine ungewöhnlich dringende PayPal‑Zahlung an ein unbekanntes Konto
- Es folgt häufig eine zweite, höhere Forderung, obwohl der Inhalt der Nachricht untypisch für den echten Freund ist
- Eine Rückfrage im selben Chat kann vom Täter beantwortet werden, weil er die Sitzung kontrolliert
Was Sie tun sollten
- Die Anfrage außerhalb von WhatsApp per Telefon, anderem Messenger oder E‑Mail prüfen und das PayPal‑Konto selbst in der offiziellen App oder über die selbst eingegebene Adresse vergleichen
- In WhatsApp unter Einstellungen > Verknüpfte Geräte fremde Sitzungen entfernen und die Zwei‑Schritt‑Verifizierung aktivieren
- Bei bereits gesendetem Geld sofort den Bank‑Sperr‑Notruf (116 116) anrufen, PayPal über das offizielle Hilfe‑Center melden und Anzeige bei der Polizei sowie bei der Verbraucherzentrale erstatten
Google Kalender Einladung Phishing
Gemeldet: 02.10.2026
Sie bekommen eine Google Kalender Einladung zu einer vermeintlichen Zahlung, einer Sprachnachricht oder einem rechtlichen Dokument. Die Betrüger wollen Ihre Google-Zugangsdaten und Ihre Zwei-Faktor-Authentifizierung in Echtzeit stehlen.
Woran Sie die Masche erkennen
- Einladungen zu unbezahlten Rechnungen, wichtigen Sprachnachrichten oder gerichtlichen Schreiben
- Der erste Link führt über eine legitime Google-Adresse, danach folgt eine völlig fremde Domain
- Aufforderung zur Dateneingabe auf einer Anmeldeseite nach dem Klicken auf den Kalender-Link
Was Sie tun sollten
- Fahren Sie am Computer mit der Maus über den Link oder halten Sie ihn am Smartphone lange gedrückt, um die Zieladresse zu prüfen.
- Öffnen Sie Ihren Kalender oder das Google-Konto nur über die offizielle App oder durch eigene Eingabe von accounts.google.com im Browser.
- Ändern Sie bei einer Dateneingabe sofort Ihr Passwort, beenden Sie fremde Sitzungen unter 'Alle Geräte verwalten' und prüfen Sie Ihre Zwei-Faktor-Einstellungen.
Hotel Kurtaxe Rückerstattung
Gemeldet: 29.09.2026
Sie erhalten eine E-Mail, die eine Erstattung einer angeblich doppelt berechneten Kurtaxe oder Servicepauschale verspricht. Die Betrüger wollen Ihre Online-Banking-Zugangsdaten stehlen und Freigabecodes für unberechtigte Abbuchungen missbrauchen.
Woran Sie die Masche erkennen
- Die E-Mail enthält echte Reisedaten wie den tatsächlichen Hotelnamen und den exakten Aufenthaltszeitraum.
- Sie werden aufgefordert, auf einen Button wie „Rückerstattung bestätigen“ zu klicken oder einen QR-Code aus einem Anhang zu scannen.
- Die verlinkten Seiten imitieren das Design Ihrer Bank und fordern Ihr Online-Banking-Login sowie Freigabecodes an.
Was Sie tun sollten
- Geben Sie unter keinen Umständen Ihre Bankdaten oder Freigabecodes auf den verlinkten Seiten ein und meiden Sie die QR-Codes.
- Prüfen Sie die Absenderadresse sowie das Link-Ziel, indem Sie mit dem Mauszeiger ohne zu klicken über den Link fahren.
- Kontaktieren Sie bei Verdacht auf Datenweitergabe sofort Ihre Bank oder nutzen Sie den Sperr-Notruf 116 116, um Zugänge und Karten sperren zu lassen.
Flink: Erpressungsmail
Gemeldet: 27.09.2026
Betroffene erhalten eine E‑Mail, in der sie zur Zahlung von Geld (oft in Kryptowährungen) innerhalb kurzer Frist aufgefordert werden. Die Betrüger wollen damit Geld erpressen, indem sie mit angeblich gestohlenen Daten drohen.
Woran Sie die Masche erkennen
- Zeitdruck und Drohungen, z. B. Aufforderung innerhalb von 24 oder 48 Stunden zu zahlen
- Forderung nach Zahlung in Kryptowährungen wie Bitcoin
- Unpersönliche oder seltsame Anrede, oft ohne Namensnennung
Was Sie tun sollten
- Nicht auf die E‑Mail reagieren und keine Links oder Anhänge öffnen
- Passwörter für das Flink‑Konto und alle anderen Dienste, bei denen dasselbe Passwort verwendet wird, ändern
- Den Vorfall der Polizei melden und das eigene E‑Mail‑Konto absichern
Google: Manipulierte Sicherheitsmeldung und Support-Anruf
Gemeldet: 25.09.2026
Sie erhalten eine echte Google-Sicherheitsmeldung per E-Mail oder SMS und kurz darauf einen Anruf von einem angeblichen Google-Support. Die Betrüger wollen Sie auf ein gefälschtes Anmeldeformular leiten, um Ihre E-Mail-Adresse und Ihr Passwort zu stehlen.
Woran Sie die Masche erkennen
- Kurz nach einer Google-Sicherheitsmeldung folgt ein unaufgeforderter Anruf eines angeblichen Google Security Supports.
- In der echten Sicherheitsmeldung steht ein von Betrügern gewählter Name für ein App-Passwort (z. B. „Support-Fall Nummer 12345“).
- Der Anrufer verweist Sie auf eine Webseite unter der Adresse sites.google.com mit einem Anmeldeformular.
Was Sie tun sollten
- Legen Sie sofort auf, wenn sich ein Anrufer als Google-Mitarbeiter ausgibt.
- Klicken Sie keine Links in den empfangenen E-Mails oder SMS an.
- Öffnen Sie selbst myaccount.google.com im Browser, kontrollieren Sie unter „Sicherheit“ die „App-Passwörter“ und löschen Sie nicht selbst erstellte Einträge sofort.
N26: Angebliches DSP2-Update
Gemeldet: 24.09.2026
Betroffene erhalten eine E-Mail mit dem Betreff „N26: DSP2-Update – Bitte überprüfen Sie Ihre Identität“ und einer kurzen Frist. Die Betrüger versuchen, die sensiblen Kontodaten der Betroffenen zu stehlen.
Woran Sie die Masche erkennen
- Falscher Fachbegriff „DSP2-Update“ statt „PSD2“
- Unpersönliche Anrede statt Anrede mit Ihrem Namen
- Unseriöse Absenderadresse, die nicht von der offiziellen Domain der Bank N26 stammt
Was Sie tun sollten
- Öffnen Sie weder den Button noch die Links innerhalb der E-Mail.
- Geben Sie unter keinen Umständen Ihre Kontodaten, Passwörter oder andere persönliche Informationen ein.
- Löschen Sie die Nachricht, nachdem Sie diese als Betrug erkannt haben.
Sparkasse: angebliche Sicherheitsaktualisierung
Gemeldet: 23.09.2026
Betroffene erhalten eine E-Mail mit dem Betreff „Ihre sichere freigabe für online-banking“, die eine angebliche Sicherheitsaktualisierung ankündigt und mit einer Kontoeinschränkung droht. Die Betrüger wollen Sie dazu bringen, einen Link anzuklicken und auf einer gefälschten Bankseite sensible Anmelde- oder Freigabedaten preiszugeben.
Woran Sie die Masche erkennen
- Aufforderung, innerhalb eines Tages einen Link mit der Aufschrift „Jetzt pushTAN freigeben“ anzuklicken
- Androhung einer Kontoeinschränkung bei Nichtbefolgen der Frist
- Unseriöse Absenderadresse oder unpersönliche Anrede
Was Sie tun sollten
- Klicken Sie den in der E-Mail enthaltenen Link nicht an.
- Verschieben Sie die Nachricht in den Spam-Ordner oder löschen Sie sie vollständig.
- Prüfen Sie Ihr Onlinebanking direkt über die offizielle Website oder Ihre Banking-App.
Häufige Fragen
Ich habe eine ähnliche Nachricht bekommen, die hier nicht steht. Was nun?
Die Erkennungszeichen gelten für fast alle Maschen: unerwarteter Absender, Druck, Link zur Anmeldung. Prüfen Sie die Nachricht mit dem Betrugs-Check und melden Sie sich nur über die offizielle App oder Webseite an.
Muss ich eine Betrugs-Mail melden?
Sie müssen nicht, es hilft aber: Viele Banken und Unternehmen haben eine eigene Adresse für Phishing-Meldungen. Löschen Sie die Nachricht danach und klicken Sie keine Links an.
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